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Der romantische Teil der Kapelle, erkennbar an den kleinen Rundbogenfenstern, reicht weit ins Mittelalter zurück. 1482 wurde der gotische Chor mit seinem Spitzbogenfenstern angefügt und Schiff wie Chor unter dem gleichen Dach vereint. Nach der Reformation verkam die Kapelle zu einem landwirtschaftlichen Nebengebäude und wurde 400 Jahre lang als Trotte, Stall oder Scheune benutzt. 1946 erfolgte die Wiederinstandstellung zum Gotteshauses.
Als wertvollen Schmuck erhielt die sonst schlichte Kapelle farbige Chorfenster von Max Hunziker. Eine kleine Orgel dient zur Begleitung der Gottesdienste und Hochzeitsfeiern, die hier häufig stattfinden.
[Quelle: Ritterhaus-Vereinigung, Uerikon]